Mittwoch, 16. September 2015

Mafia-Boss beim Zellen -Sex erwischt

Menschenrechtler kümmern sich in vielen Gefängnissen sehr ehrenwert um die Haftbedingungen der Insassen. In Russland ist eine Frau mit ihrer Fürsorge allerdings zu weit gegangen, wie die Aufnahmen einer Überwachungskamera belegen.



Ein russischer Mafia-Boss ist in seiner Gefängniszelle beim Sex mit einer Menschenrechtsaktivistin gefilmt worden. Die Frau war eigentlich regelmäßig in das Gefängnis gekommen, um die Haftbedingungen des Mannes zu überprüfen. Weil ihre Besuche aber immer länger dauerten, wurde die Gefängnisleitung zunehmend misstrauisch. Ein Gefängnisbeamter sagte: "Es wurde festgestellt, dass ihre Beratungsgespräche länger dauerten als üblich." Daraufhin entschloss sich das Gefängnispersonal, in der Zelle des Mafia-Paten eine Überwachungskamera zu installieren.


Die Bedenken der Strafvollzugsbehörden waren offenbar berechtigt. Denn bei der Auswertung der Video-Aufnahmen wurde schnell klar, was die Besuchszeit so in die Länge zog. Auf den Bildern ist deutlich zu sehen, dass sich die blonde Frau nicht lange mit Gesprächen über das Befinden des Häftlings aufhält. Stattdessen kümmert sie sich auf spezielle Weise um bessere Haftbedingungen für den Mafiaboss. Im Anschluss an das Stelldichein ziehen sich beide wieder an.



Liebesleben in der Luxuszelle


Das Rendezvous, das wahrscheinlich im April im Gefängnis von Swerdlowsk in Zentralrussland stattfand, löste nach seinem Bekanntwerden heftige Empörung aus. Bis zu den Aufnahmen soll die Frau den Gangsterboss regelmäßig besucht haben.


Zornige Bürger stießen sich aber nicht nur an dem Liebespiel in der Zelle, sondern auch an deren opulenter Ausstattung. Der Gangster, der wegen seiner Verbindungen zur Organisierten Kriminalität verurteilt wurde, lebe in einem Komfort, der für russische Gefängnisse eher unüblich ist. So habe er ein Holzbett statt der Standard-Gefängnispritsche, außerdem Stühle, einen Couchtisch und Gemälde an der Wand.


Der Vorfall soll nun untersucht werden. Die Identität der Frau wurde bisher nicht bekannt. Auch wie die Aufnahmen der Überwachungskamera an die Medien gelangten, ist noch unklar