Samstag, 18. Juni 2016

halbe Tonne Kokain aus Venezuela beschlagnahmt

Das südamerikanische Land Venezuela hat sich im letzten Jahrzehnt zu einer der wichtigsten Vertriebsstandorte für den illegalen Drogenhandel entwickelt, selbst Mitglieder der Präsidentenfamilie sitzen in den USA in Untersuchungshaft. Längst kontrolliert die Mafia weite Bereiche des politischen Lebens, im Nachbarland Kolumbien verdienen linke Guerilla-Organisationen wie die Farc oder rechtsgerichtete Paramilitärs Milliarden an dem Drogenhandel.




Mexiko kämpft seit Jahren einen blutigen Krieg gegen die Drogen, dem seit 2006 mehr als 80.000 Menschen zum Opfer gefallen sind. Beamte der Nationalen Kommission für Sicherheit (CNS) haben am Freitag (17.) auf dem internationalen Flughafen von Mexiko-Stadt acht Koffer geöffnet und 600 Kilogramm Kokain beschlagnahmt. Der Flug kam aus der venezolanischen Hauptstadt Caracas, den Namen der Fluggesellschaft gaben die Behörden nicht bekannt.


Auf einer Zufahrtstraße zum Airport hatten Bundestruppen routinemäßige Kontrollen durchgeführt. Dabei entdeckten sie einen VAN und drei Personen, die Gepäck aus dem Flugzeug schleppten und „unter Verletzung der Zollkontrolle“ in das Fahrzeug verstauten.