Donnerstag, 15. August 2013

Elf Morde – Mafia-Boss Bulger schuldig gesprochen

In den 1970er- und 80er-Jahren terrorisierte er mit seiner berüchtigten Winter Hill Gang die US-Stadt Boston. Nach 16 Jahren auf der Flucht wurde er 2011 endlich gefasst. Nun droht dem Gangsterboss James „Whitey“ Bulger eine lebenslange Haftstrafe.
 
Zwei Jahre nach seiner Festnahme ist der gefürchtete US-Gangsterboss James „Whitey“ Bulger wegen Beteiligung an elf Morden und weiterer Verbrechen schuldig gesprochen worden. Dem 83-Jährigen droht damit eine lebenslange Haftstrafe.
 
 
Dem berüchtigten US-Gangsterboss James „Whitey“ Bulger droht eine lebenslängliche Haftstrafe. Er wurde wegen elffachen Mordes, Erpressung, Geldwäsche und weiterer Delikte schuldig gesprochen.


Das Strafmaß soll im November verkündet werden, wie US-Medien am Montagabend (Ortszeit) berichteten. Ein Geschworenengericht in Boston befand Bulger auch der Erpressung, der Geldwäsche, des Drogenhandels und des illegalen Waffenbesitzes für schuldig.

 
Bulgers Leben lieferte Vorlage für den Film „Departed“
 
Bulger hatte Boston in den 1970er- und 80er-Jahren mit seiner Winter Hill Gang terrorisiert. Nach 16 Jahren auf der Flucht war er 2011 mit seiner Freundin im kalifornischen Santa Monica gefasst worden. Der Prozess war auch deshalb brisant, weil die Bundespolizei FBI den irisch-amerikanischen Gangster jahrelang als Informanten unter Vertrag gehabt und seine Verbrechen gedeckt haben soll. Bulgers Leben lieferte die Vorlage für Jack Nicholsons Rolle in Martin Scorseses oscargekröntem Mafia-Drama „Departed – Unter Feinden“.

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