Dienstag, 10. März 2015

Geldeintreiber der Mafia im Knast

Letztes Jahr wurde Domenico Spada noch in einem WM Ausscheidungskampf von Marco Antonio Rubio ausgeknockt. Danach ging es für den Italienischen Mittelgewichtler nicht unbedingt aufwärts. Spada sitzt aktuell im Gefängnis, weil er sich dabei erwischen ließ, wie er Geld für die örtliche Mafia eintrieb.




Spada war in Deutschland bereits vor einigen Jahren bekannt geworden, als er gegen Alpaslan Agüzüm und Mahir Oral boxte. Nach zahlreichen Anläufen auf den EBU Titel wollte „Der Vulkan“ im letzten Jahr etwas höher hinaus und reiste nach Mexiko, um sich Marco Antonio Rubio in einem Eliminator zu stellen. Nach beherztem Duell kassierte Spada allerdings einen linken Haken und musste schwer zu Boden. Unsere Leser wählten die Aktion übrigens zum „KO des Monats“. 

Anschließend sah sich Spada nach anderen Möglichkeiten um, die Geld einbrachten. Darunter war auch das Geldeintreiben für die Mafia, ein leider nur allzu wahres Italien-Klischee. Auch der ehemalige EU Champion im Halbschwergewicht, Orial Kolaj, sitzt aktuell wegen derselben Tätigkeit ein. Offenbar ist dieser Nebenjob eine reizvolle Geldquelle für Boxer. 

An den Wochenenden hat Spada im übrigen Freigang und beschwert sich via Facebook über das italienische Rechtssystem. Offenbar ist von Reue keine Spur. Es bleibt zu hoffen, dass der Boxer doch noch zu sich findet, und noch einige Kämpfe absolviert, über die er auf legalem Weg an Geld kommt. Da er noch nicht über den Berg ist, besteht diese Möglichkeit zweifellos. 

Positiv zu bemerken ist allerdings, dass Spada trotz seines Kampfnamens bisher noch nicht ausgebrochen ist.

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