Dienstag, 3. März 2015

Hochrangiger, japanischer Mafia Boss in Pattaya verhaftet

Laut Polizeibericht wurde in Pattaya ein 32-jähriges hohes Mitglied eines japanischen Verbrechersyndikats. Der Mann soll zwischen April und Juni 2014 etwa 22 Millionen Baht von älteren Menschen durch den Kauf von nicht vorhandenen Anleihen erbeutet haben.



Auf einer Pressekonferenz gab die Polizei die Verhaftung eines hochrangigen Mitglieds eines japanischen Verbrechersyndikats bekannt. Der 32-jährige Mann soll in nur drei Monaten zwischen April und Juni 2014 ältere Menschen in Japan um über 85 Millionen Yen (rund 22 Millionen Baht) betrogen haben.

Polizeigeneral Jakthip erklärte auf der Pressekonferenz, das die japanischen Behörden im November 2014 21 Komplizen des 32-jährigen Shinichi Nagata verhaften konnte. Der Boss konnte sich der Verhaftung entziehen und setzte sich nach Thailand ab.

Die japanische Polizei beschreibt Shinichi als ein hochrangiges Mitglied des organisierten Verbrechernetzwerkes „Sumiyoshi Kai“. Die Polizei schätzt, dass die Gruppe rund 6.000 Mitglieder hat und damit die zweitgrößte „Yakuza“ (japanische Mafia) im Land ist.

Am 5. Februar hatte die japanische Polizei Kontakt mit den Behörden in Thailand aufgenommen und um Unterstützung bei der Verhaftung von Shinichi gebeten. Die Beamten in Thailand konnten den Aufenthaltsort des Mafiabosses in Pattaya ermitteln und den Mann verhaften.

Nach seiner Festnahme stellten die Beamten fest, dass Shinichi neben den ihm vorgeworfenen Straftaten auch sein Visum in Thailand überzogen hat (Overstay). Sein Visum war nur bis zum 13. Januar 2015 gültig.

Shinichi verweigerte vor der Polizei jegliche Aussage und wurde dann an die Einwanderungsbehörde übergeben. Er wird wohl innerhalb der nächsten zehn Tage an die Kollegen in Japan ausgeliefert werden.

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