Freitag, 18. April 2014

Minister Schmidt will der Welpen-Mafia das Handwerk legen.

Der illegale Schmuggel von Hundewelpen nach Deutschland soll bald ein Ende haben. Der Minister fordert deshalb einen verbesserten Tierschutz.




hristian Schmidt sagte zu BILD: „Bei jeder Form von Tierhaltung, sei es als Nutztier in der Landwirtschaft oder als Haustier zu Hause, spielen Ethik und der Respekt vor Gottes Schöpfung eine entscheidende Rolle.“

Der CSU-Politiker sagte, dass aus diesem Grund „illegalen Tier-Importen ein Riegel vorgeschoben werden muss“. Als Beispiel nannte der Agrarminister die „Welpen-Mafia“
„Sie schleppt im großen Stil und unter dubiosen Umständen junge Welpen nach Deutschland ein. Die Tiere leiden oft Qualen, werden nicht medizinisch betreut und sind häufig krank, auch weil sie nicht geimpft worden sind. Das muss ein Ende haben.“


Derzeit plane die Große Koalition eine Reform des Tierschutzgesetzes. Schmidt: „Im Sommer tritt eine neue Vorschrift im Tierschutzgesetz in Kraft. Die Kontrollbehörden der Länder können dann besser und effektiver kontrollieren und überwachen, um solchen skrupellosen Tierhändlern das Handwerk zu legen.“